Kor­rek­to­rate

deutsch- oder englisch­sprachiger Texte


Bei ei­nem Kor­rek­to­rat stehen haupt­säch­lich sprach­liche As­pek­te im Vor­der­grund. So wird auf Zei­chen­set­zung, Gram­ma­tik, Recht­schrei­bung ge­ach­tet, aber auch klei­ne­re sti­lis­ti­sche An­pas­sun­gen wer­den vor­ge­nom­men. Sti­lis­ti­sche An­pas­sun­gen kön­nen sich bei­spiels­wei­se auf falsch vor­ge­nom­me­ne Um­brüche be­zie­hen (Kauf/laden und nicht Kau/fladen) oder auch auf der Be­deu­tungs­ebene (Se­man­tik) vor­ge­nom­men wer­den. Das be­deu­tet, dass ÜDiAL über­prüft, ob Ihre Wort­wahl für das, was Sie aus­zu­drücken wün­schen, auch tat­säch­lich zu­tref­fend ist. So wird z. B. das deut­sche Ad­verb scheinbar häu­fig falsch ver­wen­det, weil es mit anscheinend ver­wech­selt wird. Da­bei sind die bei­den Wör­ter keines­wegs gleich­be­deu­tend. Während scheinbar aus­drückt, dass etwas nur zum Schein und nicht wirk­lich ein­ge­tre­ten ist, be­deu­tet anscheinend, dass etwas auch wir­klich so ist, wie es scheint. Wenn im Bü­ro über das Feh­len ei­nes Kol­le­gen dis­ku­tiert wird und die Äußerung „Er ist scheinbar krank“ auf­kommt, dann wür­de dies be­deu­ten, dass der Kol­le­ge nur dem Ein­druck nach krank sei, es aber in Wahr­heit gar nicht ist. Möch­te man aber ei­gen­tlich sa­gen, dass man die Ver­mu­tung hat, dass der Kol­lege auch wirk­lich krank ist, dann müsste der Satz „Er ist anscheinend krank“ heißen.

Kor­rek­to­rate wer­den in Word- oder OpenOffice-­Do­ku­men­ten vor­ge­nom­men (.doc/.docx/.odt). Da­bei blei­ben alle vor­ge­nom­me­nen Än­de­run­gen oder An­pas­sun­gen für Sie sicht­bar und Sie ent­schei­den, ob Sie die­se an­nehmen oder ab­lehnen möch­ten (mehr dazu fin­den Sie in un­se­ren FAQ).

Im Nach­fol­gen­den fin­den Sie ein Bei­spiel zu ei­nem Kor­rek­to­rat. Wenn Sie den di­rek­ten Ver­gleich zu ei­nem Lek­to­rat suchen, be­suchen Sie die Ru­brik Lektorate.